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Newsletter

Die Historische Kommission der ARD informiert
No. 3 vom 01/05/2021

Editorial

Der Start ist nicht dokumentiert. Doch soll es besinnlich geklungen haben. Jedenfalls begann die Geschichte des Radios in Deutschland mit einer kleinen Ansprache und dem Lied „Stille Nacht“. Am 22. Dezember 1920 hatten sich Postbeamte auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin zu einem Weihnachtskonzert versammelt – die Live-Übertragung ihrer Musik gilt als erste deutsche Rundfunksendung. Der offizielle Rundfunk in Deutschland startete erst 1923 – und entwickelte sich rasch zu einem Massenmedium, wie es damals niemand vorhersagen konnte. Heute schalten hierzulande nahezu dreiundfünfzig Millionen Menschen täglich eines oder sogar mehrere Hörfunkprogramme der ARD ein. Was der Senderverbund zur 100-Jahr-Feier des Radios in Deutschland plant, hat Hans Sarkowicz, hr2-Programmchef, Rundfunkhistoriker und Mitbegründer der Stiftung Zuhören für diesen Newsletter zusammengetragen.

„Wer es ablehnt, sich mit Kleinigkeiten zu befassen, wird wie Napoleon enden“, schrieb Hans-Magnus Enzensberger in seinem 2019 erschienenem Buch „Fallobst – Nur ein Notizbuch“. In seiner Art erinnert es stark an die „Sudelbücher“ von Georg Christoph Lichtenberg – mit den schönsten Notizen, Aphorismen, Gedankenexperimenten und Lesefrüchten, die sich denken lassen. Daran orientiert sich eine Rubrik, um die wir den Newsletter der Historischen Kommission künftig erweitern wollen. Um noch einmal mit dem Göttinger Physiker und Großmeister der kleinen Form zu reden, wollen wir „neue Blicke durch die alten Löcher“ riskieren, sprich: in die Historie von Rundfunk und Fernsehen werfen, wie sie eben auch geschrieben werden kann. Den Auftakt macht Heinz Glässgen mit Anmerkungen zur Geschichte der Fernbedienung.

Jörg-Dieter Kogel

100 Jahre Radio in Deutschland

Hans-Sarkowicz. | Bildquelle: hr2-kultur/Sebastian Reimold

Hans Sarkowicz hr2-Programmchef, Rundfunkhistoriker

Hans Sarkowicz

Ein Blick voraus

Die Kulturwellen der ARD wollen das Ereignis groß feiern. Deshalb werden sich die Aktivitäten nicht erst auf den 29. Oktober 2023 als Jubiläumstag konzentrieren, sondern schon früh im Jahr beginnen. In den Hörfunkprogrammen sind Sendereihen geplant, die sich mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft des Radios in Deutschland beschäftigen werden. Diskussionsrunden wird es geben und kürzere Beiträge für die Tagesprogramme aller Wellen. Prominente sollen mit ihren Radioerlebnissen zu Wort kommen, und an große Radiomomente wird im O-Ton erinnert werden.

In Zeiten der digitalen Transformation und der Audiostrategien nimmt das Netz mit seinen Publikationsmöglichkeiten einen breiten Raum ein. Dabei werden aber nicht nur Töne zu hören, sondern auch Filme und Filmausschnitte aus den ARD-Archiven, die direkt oder indirekt mit dem Radio zu tun haben, zu sehen sein. Eine entsprechende Recherche hat der Hessische Rundfunk bereits abgeschlossen. Das Ton- und Bildmaterial wird, soweit die entsprechenden Rechte vorliegen, allen ARD-Sendern, der ARD-Mediathek sowie der ARD-Audiothek für ihre Online-Angebote zur Verfügung gestellt. Möglich sind auch interaktive Seiten mit historischen Originaltönen und Zeitzeugeninterviews.

Selbstverständlich führt kein Weg an den Sozialen Medien vorbei. Für eine Aussage, was auf Facebook, YouTube und Instagram gepostet werden soll, ist es aber noch zu früh. Diese Plattformen bieten hervorragende Möglichkeiten für den Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern.

Da öffentliche Veranstaltungen 2023 wieder möglich sein werden, sollen sie auch, thematisch offen, in Zusammenarbeit mit der Historischen Kommission der ARD, dem Deutschen Rundfunkarchiv und den Landesrundfunkanstalten stattfinden.
Noch ist es nicht sicher, welche Ausstellungen wo stattfinden werden. Selbstverständlich ist es wünschenswert, dass sich die ARD in noch festzulegender Weise daran beteiligt.

Zusätzliche Aktivitäten wird es in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kultusministerien in den Schulen geben. Gedacht ist an Schulprojekte sowie an Radiowerkstätten mit Interviews von Schülerinnen und Schülern mit ihren Eltern und Großeltern über deren Radioerfahrungen. Das Netzwerk Rundfunk und Schule in Hessen und das Landesinstitut für Pädagogik und Medien im Saarland haben bereits ihr Interesse bekundet. Die Koordination für die ARD-Kulturwellen hat Thomas Bimesdörfer vom Saarländischen Rundfunk übernommen.

Bereits im Manuskript abgeschlossen ist eine Buchpublikation der Bundeszentrale für politische Bildung, die auf eine Anregung aus der Historischen Kommission zurückgeht. Bernd Hawlat und Frank Johannsen haben sich dafür besonders engagiert. Die Herausgeber, Diemut Roether von „epd medien“, Professor Dr. Clemens Zimmermann von der Universität Saarbrücken und Hans Sarkowicz vom Hessischen Rundfunk, haben einen Band zusammengestellt, der in 17 Kapiteln die Potenziale des Mediums, die Chancen, Stärken, aber auch Irrwege des Hörfunks beschreibt, die medienwissenschaftliche und medienhistorische Forschung miteinbezieht und die gegenwärtigen Debatten über das Radio präsentiert. Der 300seitige Band wird bereits 2022 erscheinen und gegen eine Schutzgebühr über die Bundeszentrale zu beziehen sein. Er wendet sich an einen weiten Leserkreis und soll dazu anregen, sich intensiver mit dem Radio und den Möglichkeiten, die es bietet, zu beschäftigen.

[Siehe auch: www.ardaudiothek.de/wissenswerte/100-jahre-radio/84459538]

„Neue Blicke durch alte Löcher“ – Kolumne

„Selbst wenn die Geschichte zu nichts anderem zu gebrauchen wäre, eines muß man ihr zugutehalten: Sie ist unterhaltsam.“ Das notierte einst der große französische Historiker Marc Bloch. Dieser beiläufige Satz könnte auch gemünzt sein auf eine Kolumne, die Sie künftig im Newsletter regelmäßig finden werden. Wir haben uns dabei das Prinzip der Wunderkammer zu eigen gemacht: wir sammeln Seltenes und Kurioses, aus der Zeit Gefallenes sowie scheinbar Nebensächliches aus der Geschichte des Rundfunks und des Fernsehens, das allerdings seinen Unterhaltenswert aus großer Ernsthaftigkeit bezieht, mit dem es von unseren Autorinnen und Autoren untersucht wird.

Die Fernbedienung: Ein kleines Gerät verändert die Welt

Heinz Glässgen. | Bildquelle: ddp images/dapd/David Hecker

Prof. Dr. Heinz Glässgen Vorsitzender
der Historischen Kommission der ARD

Prof. Dr. Heinz Glässgen

1956, vor 65 Jahren, bot eine Firma in Deutschland ein Wunderding an: einen „Zauberschalter“.

Heute sind geschätzte 120 Millionen der Nachfahren dieses Zauberdings in so gut wie allen Haushalten im täglichen Einsatz. Sie sind nicht mehr wegzudenken. Und wenn sie nicht gleich zur Hand sind, werden sie gesucht wie nichts sonst. Ohne sie geht heute nichts, so gut wie nichts mehr: Die Fernbedienung!

Vor 65 Jahren noch ein seltenes Gerät, ­gebunden an ein Kabel. Drei Jahre später dann kabellos, mit Ultraschall. So sehr wichtig war diese technische Errungenschaft zunächst jedoch nicht. Schon gar nicht war sie unverzichtbar. Denn noch gab es ja nur ein einziges Fernsehprogramm, für das lediglich ein Knopf zum Ein- und Ausschalten genügte: das Erste und Einzige. Eine Auswahl, gar eine Qual der Wahl, gab es nicht. Erst im April 1963 war die Alleinstellung vorbei. Da ging das Zweite auf Sendung. Und dann dauerte es mehr als zehn weitere Jahre, bis die Dritten starteten.

Die bequeme Möglichkeit, per Knopfdruck die Kanäle zu wechseln, war dann immer noch nicht verbreitet. Erst Mitte der 70er Jahre war so ein kleines Gerät, das Trägheit und Bequemlichkeit mit einem kleinen Fingerdruck zu überwinden in der Lage war, technischer Standard. Bis dahin waren die Fernsehmacher faktisch mit der Möbelindustrie verbündet. Genauer gesagt, mit denen, die tiefe, bequeme Sessel in die Wohnzimmer brachten. Am Ende einer Sendung aufzustehen, erforderte doch einen fast übermenschlich großen Kraftakt. Die Sender konnten sich noch lange Abspänne leisten und auch manchmal noch längere Ansagen, die dann zum natürlich hoch sehenswerten nächsten Programm begleiteten, die neugierig machten, ja sogar mehr, die charmant darauf hinwiesen, dass man das, was jetzt kommen würde, bloß nicht versäumen durfte. Und zudem kam es auf der Macherseite darauf an, die ersten Minuten der nächsten Sendung besonders interessant zu gestalten, so dass selbst der am folgenden Thema zunächst nicht sonderlich Interessierte merkte, dass da etwas geboten wurde, was vielleicht doch gar nicht so uninteressant sein würde. Fernsehen war damals noch ein klein wenig so wie eine Zeitung, bei der man nicht selten beim Blättern an einem Artikel hängen bleibt, den man so ohne Weiteres gar nicht gelesen, geschweige denn gesucht hätte.

Ein Komplott also zwischen Programmen, tiefen Sesseln und den ersten Minuten der folgenden Sendung auf demselben Kanal. Aber immer eine noch nicht nennenswerte Qual der Wahl bei lediglich drei Angeboten. Ein Wechsel setzte, wenn nicht geradezu eine körperliche Kraftanstrengung, so doch die Überwindung der eigenen Trägheit voraus. Und diese verführte einen zu bleiben, wo man vorher war – sozusagen gefangen von der bisherigen Stationstaste.

Mitte der 80er Jahre war Schluss mit lustig. Privat- und Kabelfernsehen und dann natürlich die Werbung für eine jetzt kaum mehr überschaubare Angebotsvielfalt machten dieses kleine Gerät mit den Knöpfen – die die freie und vor allem schnelle Wahl ermöglichten, die einen zum Programmdirektor beförderten – zu einem geradezu unverzichtbaren Helfer. Ein bisher unbekanntes Wort war bald in aller Munde: das Zappen.

Die tiefen Sessel hatten ihre bisherige Bundesgenossen-Verlässlichkeit verloren. Sie dienten nur noch der ungestörten Bequemlichkeit. Das Wundergerät in der Hand verlieh Emanzipation in reinster Güte und Vollendung.

Die These, dass die Fernseh-Medien-Vielfalt mit den vielen privaten Kanälen begonnen habe, ist zu überdenken. Sie wäre ohne Fernbedienung nämlich nicht möglich gewesen. Dieses kleine Gerät, die Fernbedienung, ermöglichte erst die größte mediale Revolution der vergangenen Jahre.

Die Reihe wird in loser Folge fortgesetzt. Bisweilen begnügen wir uns auch mit einem Hinweis auf themenverwandte Beiträge, etwa über den niederländischen Erfinder der Kompaktkassette, Lou Ottens, der am 6. März im Alter von 95 Jahre gestorben ist. Ein Nachruf auf ihn findet sich in der jüngsten Ausgabe von „Monopol. Magazin für Kunst und Leben: www.monopol-magazin.de/lou-ottens-erfinder-kompaktkassette-hommage

Berichte und Neuigkeiten aus der HiKo

Mirjam Benecke/Anna Görner, Radio-Bremen-Volontärinnen

Informationsveranstaltung für den SWR-Rundfunkrat am 4.3.2021
Mit einem Schreiben vom 18.12.2020 an die Gremienvorsitzenden der ARD hatte Heinz Glässgen, Vorsitzender der HiKo, die von der Kommission erarbeitete Broschüre „Warum öffentlich-rechtlich? Geschichte – Grundlagen – Perspektiven des Rundfunks“ übersandt und die Bereitschaft der HiKo-Mitglieder erklärt, für einen Vortrag zu dieser Thematik in den Gremien zur Verfügung zu stehen. Von diesem Angebot machte der Rundfunkrat des SWR zuerst Gebrauch. HiKo-Mitglied Jürgen Betz (hr) hielt in einer Online-Veranstaltung und orientiert an der genannten Broschüre am 4.3.2021 ein neunzigminütiges Referat vor 54 Rundfunkratsmitgliedern. Themen waren: Die Geschichte des Rundfunks in Deutschland – von den Anfängen bis heute sowie die spezifischen Merkmale des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Programmauftrag, Orientierung, Unabhängigkeit, Staatsferne, Gremienkontrolle, Rundfunkbeitrag und KEF-Verfahren.

Ergänzt wurde der Vortrag durch eine von SWR-HiKo-Mitglied Jana Behrendt und  Sabine Schade-Keil aus dem SWR-Justitiariat erarbeitete Präsentation mit zeitgeschichtlichen Bild-, Ton- und Videodokumenten. Der Vorsitzende des Rundfunkrats, Dr. Adolf Weiland, verband seinen Dank für diese Pilotveranstaltung mit dem Hinweis auf die unverändert aktuelle Bedeutung des Auftrags, der Funktion und Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowie der Gremienarbeit.


“Warum öffentlich-rechtlich?“  – Auftakt zu Schulungsgesprächen mit HiKo-Mitgliedern

Von dem Angebot der HiKo, mit den ARD-Volontärinnen und Volontären in (Schulungs-) Gesprächen zur Geschichte, den Grundlagen und Perspektiven des öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzutreten, hat Radio Bremen als erste Landesrundfunkanstalt Gebrauch gemacht. Am 11. und 18.2. trafen sich, moderiert von Guido Schulenberg, dem Volontärs-Beauftragten des Senders, der jüngste Ausbildungsjahrgang mit insgesamt neun jungen Kolleginnen und Kollegen in jeweils halbtägigen Online-Konferenzen zum Gespräch mit HiKo-Mitglied Jörg-Dieter Kogel.

Vorbereitung:
Vorab haben wir uns mit der Geschichte der HiKo und ihren Angeboten auf der neuen Webseite sowie den Beiträgen zum Thema im Newsletter auseinandergesetzt. Darüber hinaus haben wir die Gründungsgeschichte der ARD, insbesondere die Geschichte von Radio Bremen – recherchiert. Wichtige Grundlage in der Vorbereitung war die Broschüre “Warum öffentlich-rechtlich? Geschichte – Grundlagen – Perspektiven des Rundfunks in Deutschland” (Dezember 2020).

Erfahrungen und Eindrücke:
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu keinem Zeitpunkt selbstverständlich war und gegen Einflussnahme von außen stets aufs Neue verteidigt werden musste. Für unsere Praxis als (junge) Journalist*innen bedeutet dies aus unserer Sicht:

  • sich auch künftig um Unabhängigkeit und Objektivität in der journalistischen Praxis zu bemühen
  • Einflussnahmen von außen, speziell von Parteiinteressen sowie anderen Versuchen zur Vereinnahmung, zu widerstehen
  • die höchstrichterlich verbriefte Unabhängigkeit gegen offene und versteckte Angriffe zu verteidigen
  • die Interessen der Hörerinnen und Hörer stets im Blick zu halten – nicht zuletzt aus Gründen der Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

Fazit: Das Angebot der HiKo möchten wir den anderen Häusern zur Nachahmung empfehlen.

Kommentierte Linkliste

Jürgen Betz Mitglied der
Historischen Kommission der ARD

Jürgen Betz, bis 2017 Justitiar des Hessischen Rundfunks, hat wieder eine kleine Linkliste zusammengestellt. Zu seinen Schwerpunkten zählten und zählen weiterhin Rundfunkverfassungs- und Medienrecht, Medienpolitik und Telekommunikationsrecht. Er vertritt den hr in der Historischen Kommission der ARD. 

90 Jahre „Haus des Rundfunks“ in Berlin
Es war ein Paukenschlag in der noch jungen Rundfunkgeschichte der Zeit: vor 90 Jahren, Ende Januar 1931, wurde das „Haus des Rundfunks“ – nach Plänen des Architekten Hans Poelzig – eröffnet. Die jüngste Folge einer rbb-Reihe, die den Spuren und der wechselvollen Geschichte des Rundfunkgebäudes nachgeht, handelt von den Sendesälen und ihrer vielgelobten Akustik:
www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/der_morgen/ archiv/20210219_0600/kultur_aktuell_0710.html

Jugendradio aus dem Osten
Ob es denn wirklich nötig sei, jeden Dreck, der vom Westen rüberkomme, zu kopieren, fragte in den 60er-Jahren Walter Ulbricht. Nichtsdestoweniger konnte DT64 – als von oben gelenkte Gründung – 1964 auf Sendung gehen und fortan die Jugend der DDR mit Popmusik aus dem Osten wie aus dem Westen versorgen. Übrigens höchst erfolgreich. Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und die Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat zur Geschichte von DT64 eine lesenswerte Publikation vorgelegt. Mehr unter:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/publikationen/dt64-das-jugendradio-aus-dem-osten

90 Jahre Schweizer Radio und Fernsehen
Am 24. Februar 1931 wurde die SRG gegründet – als Zusammenschluss der „Flugplatzsender“ von Genf, Lausanne und Zürich, woraus sich der spätere Schweizerische Rundfunk (SRF) entwickeln sollte. Mehr unter:
www.persoenlich.com/blog/90-jahre-im-herzen-der-schweizer-gesellschaft
und:
www.infosperber.ch/medien/trends/kontertext-am-anfang-war-das-radio-und-seine-genossenschaften/

Erinnerung an den Vater des deutschen Radios
Hans Bredow gilt als Begründer und Organisator des modernen deutschen Rundfunkwesens. Der Elektrotechniker und Unternehmer begriff als einer der Ersten die Möglichkeiten des Rundfunks als Massenmedium und war Anfang des 20. Jahrhunderts für den Ausbau eines „Reichsfunknetzes“ verantwortlich.
www.deutschlandfunk.de/reihe-rundfunkpioniere-hans-bredow-der-vater-des-deutschen.2907.de.html?dram:article_id=492230

80. Geburtstag von Jobst Plog
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den früheren Intendanten des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Jobst Plog, als Vorbild für einen aufgeklärten und aufklärerischen Journalismus gewürdigt. Zum 80. Geburtstag Plogs am 26. Februar schrieb Steinmeier: „Die journalistischen Tugenden auch unter Zeitdruck und trotz manchen Gegenwinds in der öffentlichen Diskussion hochzuhalten, war Ihnen stets ein Herzensanliegen.“ Auch als Mitbegründer des deutsch-französischen Kulturkanals „Arte“ habe Plog sich große Verdienste erworben. Mehr unter: www.zeit.de/news/2021-02/25/steinmeier-wuerdigt-ex-ndr-intendant-plog-zum-80-geburtstag.
Siehe auch das „Zeitzeugen“-Interview mit dem langjährigen NDR-Intendanten auf den Online-Seiten des Senders: www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/chronik/NDR-Zeitzeugen-Jobst-Plog,zeitzeugen134.html

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No. 2 vom 12/02/2021

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