Collage zu "Geschichte im Ersten". Bildquelle: ARD

Historische Sendungen – Aktuelle Sendetermine

Geschichte im Ersten

NS-Geheimkommando 1005: 30. Mai 2022 | 23:35 Uhr
Dass es auch fast 90 Jahre nach Beginn der Nazi-Diktatur und bald 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs noch weitgehend Unbekanntes aus dieser Zeit zu berichten gibt, das erstaunt manchmal. In diesem Fall aber erschüttert es auch ein weiteres Mal. Eine französisch-deutsche Forschungsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, unbekannte Schauplätze von Massenmorden der Nazi zu entdecken und ihre Geschichte zu recherchieren. Der renommierte Regisseur Ingolf Gritschneder (Deutscher Fernsehpreis, Grimmepreis) schildert in seiner bewegenden Dokumentation nicht nur, wie akribisch die Nazis ihre Massenerschießungen geplant haben, sondern auch, wie sie genauso akribisch versuchten, danach die Spuren dieser Verbrechen wieder zu vertauschen.

Die Recyclinglüge: 20. Juni 2022 | 22:50 Uhr
Ein atemberaubender investigativer Geschichts-Thriller über die tatsächlichen Hintergründe der Recycling-Industrie und wie sie zu dem geworden ist. In einer Sonderlänge von 890 min.

Schwarz Rot Grün – Die Geschichte der Umweltpolitik: 27. Juni 2022 | 23:35 Uhr
Eine Dokumentation. Akribisch zeichnet die Produktion die außergewöhnliche Geschichte nach, wie sich der Umweltschutzgedanke von der Idee und dem Engagement einiger weniger Ökos zu einer der bestimmenden und inzwischen unverzichtbare politischen Faktoren in Deutschland entwickelt hat.

Kulturschätze für die Ewigkeit: 04., 11. und 18. Juli 2022 | 23:35 Uhr
An drei aufeinanderfolgenden Montagabenden erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer in drei besonders hochwertigen aber passend zum Sommer ein wenig leichter erzählten Dokumentationen viel Neues über die „Kulturschätze für die Ewigkeit“. Am Beispiel der französischen Stadt Arles, der italienischen Amalfi-Küste und der Stadt Tallinn, der Hauptstadt Estlands zeigen die drei Geschichts-Dokumentationen dieser weltberühmten Orte, die alle zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Verwahrt und Vergessen: in der ARD-Mediathek
Die ARD-Dokumentation erinnert an ein düsteres Kapitel der DDR: Die Jugendpsychiatrie in der DDR. Entlang der Geschichte von Lothar Tiedtke und Chris Timmler erzählt die Doku von den traumatischen Erfahrungen ehemalige Patientinnen und Patienten und wirft ein Licht auf die oft menschenunwürdigen Bedingungen der psychiatrischen Versorgung in der DDR und auch auf fragwürdige Therapien.

Go West Go East: in der ARD Mediathek
Ein geschichtlicher Dreiteiler. Die Freunde Joachim „Mücke“ Mückenberger und Rainer „Sturmo“ Wulf wachsen Anfang der 70er in der Potsdamer Villengegen Neu-Babelsberg auf – ein besonderer Ort, in dem die abenteuerliche  Geschichte der beiden „Mauerspringer“ beginnt. Hier sperrt die Berliner Mauer ganz Straßenzüge ab. Es war ein Grenzgebiet und deshalb Wohnort „unverdächtiger“ DDR-Bürger: Filmleute, Wissenschaftler, Parteifunktionäre. Doch „Mücke“ und „Sturmo“ folgten ihren Eltern nicht. Sie wollten einfach nur so einmal über die Mauer. Und fast spielerisch gelingt das den Beiden: Ein Mauersprung in den Wersten – und wieder zurück. Ihr „geheimer“ Tagesausflug blieb dennoch nicht ohne Folgen.

Siehe auch weitere Sendungen mit historischen Themen unter „Geschichte im Ersten“ in der ARD Mediathek.